Wenn es ein Musik-Gen gibt, dann muss es in seiner DNA verankert sein. Ob ihm die Liebe zur Musik nun in St. Blasien in die Wiege gelegt wurde oder er sie vom ebenfalls musikbegeisterten Vater oder seinem Onkel, der damals Berufsmusiker war, vererbt bekam, wissen wir nicht.

Überliefert ist indes, dass Sascha Spitz schon im zarten Alter von zwei Jahren nicht von den Saiten lassen konnte und dazu singend Papas E-Gitarre strapazierte, wann immer er sie in die Finger bekam.

Die Bühnen im Schwarzwald hat unser Sänger schon im Kindesalter erobert. Wenngleich er die musikalische Untermalung von allerlei Festen im Duo mit Tanzmusik in seiner künstlerischen Vita heute auch totschweigt, sei hiermit erwähnt, was er auch seinen Gesangsschülern heute einbläut: früh übt sich….

In seine jüngere Vergangenheit fallen seine Engagements als Sänger von Deja-Vu, bei diversen Band- und Konzertprojekten sowie seine Nebentätigkeit als Gesangslehrer. Selbst lässt sich „The Voice“ von Vinyl, dem viele eine stimmlich verblüffende Ähnlichkeit mit dem Genesis-Frontmann nachsagen, unter anderen von Phil Collins, Toto und Foreigner inspirieren. Festlegen mag sich unser vielseitiger Sänger im Übrigen auch beim privaten Musikkonsum nicht – Hauptsache, melodisch, handgemacht und mit Herz und Seele.

Gibt die Musik in seinem Leben – neben Frau und zwei reizenden Kindern – auch den Ton an, so bleibt hin und wieder doch Zeit, mit dem Mountainbike die Schwarzwaldhügel zu erobern, ins Fitnessstudio zu gehen oder ein paar Joggingrunden an der Donau in seiner Wahlheimat bei Donaueschingen zu drehen. Es ist jedoch anzunehmen, dass die Höchstleistungen nur beim richtigen Sound auf dem Ohr erzielt werden….